Wintergarten - Einmal richtig geplant:
Diese 5 Schritte sollten Sie unbedingt beachten!

Wenn die Entscheidung gefallen ist, und der Traum vom eigenen Wintergarten endlich Wirklichkeit werden soll… dann gibt es so einige Dinge zu bedenken.
Man kann bei der Planung des eigenen Wintergartens vieles falsch machen.Damit Ihnen das nicht passiert, möchten wir Ihnen helfen, nicht den Überblick zu verlieren.

1. Die wichtigsten Planungsfragen vorab beantworten

Egal ob Sie sich entscheiden, ihren Wintergarten mit einem Architekten in Eigenregie, oder von einer Fachfirma bauen zu lassen – gleich zu Beginn müssen Sie ein paar wichtige Fragen beantworten:

  1. Wintergarten, Sommergarten oder Terrassenüberdachung? Diese Entscheidung hat Auswirkung auf alle anderen Elemente, speziell auch auf den Preis. Ein Video zu den Unterschieden finden Sie hier.
  2. Welche Maße, Größe und Form? Die Vorgaben Ihres Hauses ermöglichen nur bestimmte Varianten. Diese sollten im Vorfeld mindestens einmal mit einem erfahrenen Fachmann besprochen worden sein.
  3. Welches Material? Ob Sie Holz, Kunststoff oder Aluminium bevorzugen, hat nicht nur Auswirkungen auf die Optik, sondern auch auf die Erweiterungsmöglichkeiten für spätere Vorhaben.
  4. Welche Öffnungen? Und auch bei der Wahl der Öffnungen, sprich Fenster und Türen, gibt es diverse Möglichkeiten, die neben der Optik wichtige Auswirkungen auf das Gesamtprojekt haben (Luftzirkulation, Wärmeausgleich, etc.). Dies sollte im Vorfeld gut durchdacht werden, bevor es an den eigentlichen Bau geht.

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2. Bauzeichnung und Statik erstellen

Sobald das Konzept steht, muss der Bauplan / die Bauzeichnung erstellt werden. Das kann in der Regel nur ein Architekt machen. Wenn Sie Ihren Wintergarten selbst bauen möchten, dann müssten Sie einen geeigneten Architekten eigenständig suchen und beauftragen.

Wenn Sie Ihr Vorhaben mit einer Fachfirma umsetzen, übernimmt diese in der Regel die Bauplanung selbst, oder beauftragt einen erfahrenen Architekten von sich aus.Und spätestens für die Baugenehmigung bzw. die Bauanzeige ihres Vorhabens ist auch eine statische Berechnung vonnöten. Auch das beauftragt der Architekt bzw. der Wintergartenbauer im Vorfeld.

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3. Brauche ich eine Baugenehmigung - ja oder nein?

In der Regel benötigen Sie für jede Form von Wintergarten eine Baugenehmigung bzw. Bauanzeige, falls es für Ihre Wohngebiet einen Bebauungsplan mit entsprechenden Festsetzungen gibt.

Einzige Ausnahme bilden sogenannte „schattenspendende Terrassenüberdachungen“ sowie Bauprojekte, die den räumlichen Freibetrag nicht überschreiten. Dieser ist je nach Bundesland zwischen 20 und 30 m² Grundfläche angesetzt. Bis zu dieser Größenbegrenzung dürften Sie Terrassenüberdachungen genehmigungsfrei bauen. Winter- bzw. Sommergärten sind aber in der Regel immer genehmigungspflichtig.

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4. Alle Gewerke bedenken, ausschreiben & beauftragen

Viele Eigenheimbesitzer bedenken bei der Planung Ihres Wintergarten nicht, welche Gewerke mit einbezogen werden müssen. Die Ausschreibung und Beauftragung übernimmt meist auch der Architekt bzw. der Wintergartenbauer.

Hier die wichtigsten Gewerke und ihre Aufgaben im Überblick:

  1. Maurer: Für das Setzen von Fundament und Estrich bis hin zu Durchbrüchen im Mauerwerk. Häufig übernimmt der Maurer auch die Statik-Einschätzung und sogar die Fliesenarbeiten.
  2. Zimmerleute, Dachdecker: Für die Anpassung des Dachstuhls – speziell bei Höhenanpassungen, um mehr Volumen im Wintergarten zu erreichen.
  3. Heizungsbauer: Für das Verlegen oder Umlegen der Heizungen, aber auch das Anpassen z.B. der Anlagen bei Passivhäusern auf die neuen Luftverhältnisse.
  4. Elektriker: Für Beleuchtung, Sonnenschutz oder Belüftungssysteme. Aber auch für die Vorbereitung von modularen Erweiterungen von späteren Vorgaben.
  5. Wintergartenbauer: Für die Träger, Fensterelemente, Türen, etc. Dieses Gewerk muss natürlich nur bedacht werden, wenn der Haupt-Auftragnehmer kein Wintergartenbauer selbst ist.

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5. Den Garten wieder herrichten bzw. umgestalten

Der Bau eines Wintergartens bedeutet fast immer auch einen Eingriff in die heimische Gartenlandschaft. Umso wichtiger ist es, von vornherein einzuplanen, dass der Garten nach Bauabschluss entweder wieder hergerichtet werden, oder sogar den neuen Gegebenheiten angepasst werden muss.

Bei einem solch umfangreichen Vorhaben ist es besonders ratsam, wenn alle Gewerke mit dem Wintergartenbauer durch diverse gemeinsame Projekte aus der Vergangenheit gut aufeinander eingespielt sind, um so dem Eigentümer ein optimales Gesamtbild zu erschaffen, an dem er sich vom ersten Tag an ohne Stress erfreuen kann.



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