FAQ / Glossar
FAQ / Glossar von Stern Wintergarten Überdachung
FAQ und Glossar
Haben Sie Ihre Vorstellungen und Nutzungswünsche schon etwas konkreter gefasst? Bei der Planung eines Wintergarten, Terrassendach und Überdachung ergeben sich immer wieder Fragen die es zu beantworten gilt. Die wichtigsten Fragen haben wir für Sie zusammengestellt und noch einige Erklärungen hinzugefügt.
Standort und Planungsfragen
Mit wem planen wir das Wintergartenprojekt?
Mit uns, Stern Wintergarten, im Normalfall; wir haben sehr viele Projektlösungen in unserer EDV abrufbar. Auf Knopfdruck sind entsprechende Zeichnungen und Preise einsehbar. Bei besonders anspruchsvollen und aufwändigen Vorhaben ziehen wir einen Architekten hinzu, der exklusiv für Sie plant.
Ist ihr Angebot für mich kostenlos?
Ja, und wir kalkulieren Ihr gesamtes Bauvorhaben auf Ihren Wunsch hin als schlüsselfertige Leistung.
Ausrichtung des Wintergartens, Einfluss der Himmelsrichtung auf den Wintergarten:
Da Klima und Atmosphäre im Wintergarten wesentlich von Licht und Wärme geprägt werden, kommt der Himmelsrichtung, in die der Glasanbau ausgerichtet ist, eine sehr wichtige Funktion zu. Natürlich ist es zuerst das vorhandene Haus, das die Ausrichtung des Wintergartens vorgibt. Wird aber neu gebaut oder gibt es mehrere Möglichkeiten, dann will die Ausrichtung des Wintergartens wohl überlegt sein.
Bei der Ausrichtung des Wintergarten kommt die Frage des Sonnenschutzes und der Lüftung ins Spiel. Bei einem südlich ausgerichteten Wintergarten ist ein aufeinander abgestimmtes Belüftungs- und Sonnenschutzkonzept unerlässlich.
Der südorientierte Wintergarten hat über das Jahr durch Sonneneinstrahlung zwar den höchsten Wärmegewinn, muss aber im Sommer gegen allzu hohe Temperaturen durch Beschattung und Belüftung geschützt werden.
Der nordorientierte Wintergarten fängt im Sommer die ersten und die letzten Sonnenstrahlen des Tages ein, wird aber meistens tagsüber durch das Haus abgeschattet und ist daher ein relativ kühler, erholsamer Raum.
Welche Dimensionierung soll der Wintergarten haben (Länge, Breite, Höhe)?
Die Nutzung bestimmt die Größe. Soll im Wintergarten eine Sitzgruppe stehen, wird ein Platzbedarf von ca. 10 qm benötigt, schnell unterschätzt man dann die Größe.
Soll der Wintergarten zum Haupthaus hin dauerhaft offen oder zeitweilig trennbar sein?
Eine Abtrennung mit Faltanlagen, Schiebetüren oder Ganz Glas Schiebe Dreh Systeme wäre denkbar.
Welches Material für Dach und Elementbereich?
Zur Auswahl stehen Aluminium, Kunststoff, Stahl und Materialkombinationen. Das Dach besteht bei unseren Wintergärten und Überdachungen immer aus Aluminium.
Welcher Pflegeaufwand soll geleistet werden?
Meist soll der Pflegeaufwand für einen Wintergarten oder eine Überdachung gering gehalten werden, bei den heutigen Materialien ist das kein Problem. Aluminium ist durch Einbrennlackierungen oder Pulverbeschichtungen genauso pflegeleicht wie Kunststoff.
Welche Form und welche Farbe?
Die Grundform ist im wesentlichen Geschmacksache, jedoch kann eine bestimmte Form durch den Bebauungsplan vorgeschrieben sein. Bei der farblichen Gestaltung bleiben fast keine Wünsche offen. Hinweisen möchten wir auch auf die Möglichkeit einen Wintergarten oder eine Überdachung zweifarbig zu gestalten, z. B., innen eine andere Farbe als außen.
Wie soll der Wintergarten bepflanzt werden?
Bei Kübelpflanzen muss bei der Planung nichts berücksichtigt werden. Pflanzbeete im Fundament müssen jedoch von Anfang an mit eingeplant werden.
Wer stellt den Bauantrag?
In aller Regel stellt ein Architekt den Bauantrag. Stern Wintergarten arbeitet mit Architekten zusammen die die Bauantragsunterlagen anfertigen.
Wie darf das Grundstück bebaut werden?
Ist eine Bauform vorgeschrieben?
Wo liegen die Baugrenzen und sind Grenzabstände einzuhalten?
Ist eine Einverständniserklärung der Nachbarn notwendig?
Soll eine Bauvoranfrage eingeholt werden?
Müssen Auflagen des Brandschutzes beachtet werden?
Um Kosten zu sparen, sollten Sie zuerst eine formlose Anfrage an das zuständige Bauamt richten; sprechen Sie am besten persönlich vor und nehmen Sie ggfs. unser Angebot als Besprechungsgrundlage mit.
Für alle Bauwerke gelten grundsätzlich die jeweiligen Landesbauordnungen. Insbesondere sind die bauordnungsrechtlichen und die statischen Anforderungen an Bauwerkslage, Fundament und Konstruktion entsprechend den territorialen Besonderheiten zu berücksichtigen. Diese Fragen kann das Bauamt beantworten bzw. im Bebauungsplan sind diese Dinge eingetragen.
Fundament und Bauvorbereitung
Welches Fundament ist notwendig und wer führt es aus?
Für das Fundament gibt es Vorschriften die unbedingt eingehalten werden müssen. Auch in Anbetracht der Wind- und Schneelast. Das Fundament eines Wintergartens muss dem eines Wohnhauses entsprechen, mit allen Abdichtungen. Das Fundament erstellt in aller Regel ein Maurerbetrieb. Möglich ist auch die Erstellung in Eigenarbeit.
Wie soll der Fußboden ausgeführt werden?
Fliesen oder Steinfußboden ist pflegeleicht, gerade wenn der Wintergarten einen Zugang zum Garten hat. Parkett aus Echtholz kann u. U., wegen der unterschiedlichen Luftfeuchte und der Sonneneinstrahlung, nicht die optimale Lösung sein. Ein Fachbetrieb steht hier mit Rat und Fachkompetenz zur Seite.
Wie soll der Anschluss zum bestehenden Baukörper erfolgen?
Wie soll der Wintergarten beheizt werden? Was soll in den Boden eingebracht werden?
Die Heizung im Wintergarten muss den besonderen spezifischen Eigenschaften eines Wintergartens gerecht werden. Idealerweise wird die Heizung des Wintergarten an die Heizung des bestehenden Hauses angeschlossen.
Fußbodenerwärmung, Fußbodenheizung, Konvektorenheizung, Heizung mit Luftschächten etc. oder soll eine Kombination aus verschiedenen Heizungen installiert werden. Der Heizungsfachmann berät sie gerne.
Sonnenschutz, Be- und Entlüftung
Sehen Sie ausreichend große Lüftungsöffnungen unten und oben vor. Bei extremen Einstrahlungen im Sommer muss in erster Linie die Lüftung dafür sorgen, dass erträgliche Temperaturen im Glashaus entstehen; eine Querlüftung ist einzuplanen.
Am effektivsten ist immer eine Außenbeschattung, kann jedoch nicht bei jeder Dachform ausgeführt werden. Alternativ können wir Ihnen dann reflektierende Innenbeschattungen in dekorativer Ausführung für fast alle Dach- und Fensterformen anbieten.
Sonnenschutz
welcher Sonnenschutz gewählt wird ist auch eine Frage des Geschmacks ähnlich wie bei den bereits genannten Ausstattungselementen wie Fußbodenbelag, Heizung usw.. Grundsätzlich kann gesagt werden: Wärme die nicht in den Wintergarten gelangt, muss auch nicht nach außen abgeleitet werden.
Wie soll beschattet werden? Welche Steuerung soll eingesetzt werden?
Außen- oder Innenbeschattung, Rollläden, manuell oder mit Motor und Steuerung oder sogar mit Funk?
Welches Material wird bevorzugt?
Stoff wie bei Markisentüchern oder Plissees, Aluminium wie bei Jalousien oder Kunststoff wie bei Rollladen
Wie soll gelüftet werden?
Bei der Lüftung unterscheidet man nach natürlicher Lüftung durch manuelle Zuluftgeräte; die manuelle Lüftung durch Öffnen von Fenstern und Türen oder die motorische Lüftung mit einem Abluftgerät oder Dachfenster und einer Steuerung. Diese Steuerung prüft Wärme und Feuchtigkeit im Wintergarten. Wenn fest eingestellte Werte überschritten werden springt das Abluftgerät an und sorgt so für einen Luftaustausch auch bei Abwesenheit.
Welche Steuerung für welche Funktionen?
Es gibt Sonnen-Wind-Wächter die die Helligkeit und die Windgeschwindigkeit prüfen und entsprechend die Markise ein- bzw. ausfahren. Ergänzend sind Regenwächter erhältlich, diese prüfen zusätzlich noch die Feuchtigkeit um entsprechend die Markise einzufahren oder das Dachfenster zu schließen.
Glasart und Ausfachung
Die Wärmeverluste über die Verglasungsflächen sollten gering gehalten werden. Deshalb sollten Sie Isolierverglasung – eventuell sogar Wärmeschutzverglasung – anderen Konstruktionen vorziehen.
Erste Wahl ist immer Verbundisolierglas, auch wegen seiner Durchschlagsicherheit. Diese Verglasungen können auch bei den senkrechten Fensterelementen verwendet werden.
Sind besondere Sicherheitsanforderungen an die Verglasung zu beachten?
Verbundsicherheitsglas ist für den Dachbereich, also die Überkopfverglasung gesetzlich vorgeschrieben, sowohl für die Überdachung, das Terrassendach als auch für den Wintergarten.
Für die Ganz Glas Schiebe Dreh Systeme von Überdachung und Terrassendach verwenden wir für Einscheibensicherheitsglas.
Welche Funktionen soll das Glas neben der Wärmedämmung aufweisen?
Es gibt z. B. Sonnenschutz-, Schallschutz-, reinigungsunterstützende Funktion und weitere Kombinationsmöglichkeiten
Wie sollen die Seitenelemente ausgeführt werden?
Festverglasung, Balkontüren, Fenster, Faltanlagen, Schiebetüren, Parallelschiebe-Kipptüren, etc., diese Fragen kann nur der Bewohner bzw. Eigentümer beantworten und hängt auch von der Nutzung ab.
Wie soll das Dach ausgestattet sein?
Glas oder Stegplatten, Einbau von Dachfenstern etc.
Wintergarten Glossar
Absorption
Die kurzwellige Sonneneinstrahlung wird beim Auftreffen auf dunkle, matte Oberflächen absorbiert (aufgenommen) und dabei in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt. Das bestrahlte Material erwärmt sich dabei.
Äquivalenter Wärmedurchgangskoeffizient keq
Im Unterschied zu k-Wert (s. u.) berücksichtigt dieser Wert auch die Sonnenwärmegewinnung während der Heizperiode. Die Wärmeverluste durch das Fenster werden um die Gutschrift für Strahlungsgewinne verringert. Der keq-Wert berücksichtigt klimatologische Randbedingungen und die verschiedenen Himmelsrichtungen. Formel: keq = kF – SF x g (W/m2K). Dabei bedeutet S = Strahlungsgewinnkoeffizient (s. u.). Nach der neuen DIN 4107, „Regeln für die Berechnung des Wärmebedarfs“, werden allerdings nur die Wärmegewinne infolge diffuser Strahlung in die Rechnung miteinbezogen.
Bauseits
Dieser Begriff wird häufig missverstanden, er bedeutet aber eindeutig, dass der Bauherr sich selbst um eine bauseits zu erledigende Aufgabe oder Maßnahme zu kümmern hat! Im abgegebenen Preisangebot ist sie also nicht enthalten.
Einstrahlwinkel
Er kennzeichnet den Winkel zwischen z. B. einer geneigten Glasfläche und der einstrahlenden Sonne (Auftreffwinkel). Ist er kleiner als 45 Grad, wird der größere Teil der Strahlung reflektiert, während beim senkrechten Auftreffen der Sonnenstrahlen (90 Grad) der Reflexionsgrad am geringsten ist.
Gesamtenergiedurchlassgrad g (g-Wert)
Als prozentualer Wert kennzeichnet er die Energiedurchlässigkeit des transparenten Materials (z. B. Glas). Außer dem durchgelassenen Strahlungsanteil umfasst er zusätzlich die Wärmeabgabe der inneren Scheibe aufgrund der absorbierten Strahlungswärme an den Raum. Multipliziert mit der auf die Fensterfläche auftreffenden Strahlungsintensität ergibt sich die dem Raum zugeführte Strahlungsleitung in Watt pro Quadratmeter (W/m2). Rechenwerte der Glasarten lassen sich der Tabelle 4, DIN 4108 Teil 2, oder dem Bundesanzeiger entnehmen.
Globalstrahlung
ist die Summe von direkter und diffuser Strahlung, die auf die Erdoberfläche trifft.
Höhenwinkel
Der Höhenwinkel ist der Winkel zwischen der Geraden vom Beobachtungspunkt zur Sonne und der Horizontalen. Er ist abhängig vom Breitengrad und ändert sich mit der Tages- und Jahreszeit.
Neigungswinkel
Er kennzeichnet den Winkel zwischen der geneigten Glasfläche (z. B. des Glashausdaches) und der Horizontalen.
Reflexion
Helle, glatte und spiegelnde Materialoberflächen reflektieren Sonnenlicht besonders gut. Für den Reflexionsgrad spielt außerdem der Auftreffwinkel der Strahlung eine große Rolle (siehe: Einstrahlwinkel).
Diffuse Sonnenstrahlung
Darunter wird die Sonnenstrahlung verstanden, die durch Streuung an Partikeln in der Atmosphäre (Wolken, Nebel, Verschmutzung) ein Licht verursacht, das keine Schatten wirft.
Direkte Sonneneinstrahlung
Die schattenwerfende Sonnenstrahlung, die ohne Streuung bei blauem Himmel durch die Atmosphäre auf die Erdoberfläche trifft.
Strahlungsintensität
Darunter wird die Strahlungsleistung des Sonnenlichts in Watt (W) verstanden, bezogen auf einen Quadratmeter Erdoberfläche. Unter klaren, trockenen Wetterbedingungen werden Strahlungsintensitäten mit den höchsten Werten erreicht.
Strahlungsgewinnkoeffizient S
Dieser Bewertungsfaktor hängt vom mittleren Strahlungsangebot während der Heizperiode, der jeweiligen Orientierung zur Himmelsrichtung und einem Korrekturfaktor ab. Dieser wiederum beinhaltet die Strahlungsausnutzung, den Rahmenanteil des Fensters und den Verschmutzungsgrad der Scheibe. Für Überschlagsrechnungen werden vereinfachte Werte für die einzelnen Orientierungen angenommen (Einheit: W/m2K).
Wärmedurchgangskoeffizient k
Kurz k-Wert genannt, beschreibt die Wärmeverluste eines Bauteils (damit ist die Summe aller beteiligten Schichten gemeint, nicht einzelne Baustoffe!). Die Verluste beziehen sich auf einen Quadratmeter Bauteilfläche und einen Temperaturunterschied von einem Grad zwischen Außenseite und Raumseite des Bauteils. (Einheit: W/m2K; 1 Kelvin entspricht 1 Grad C). Je kleiner der k-Wert, desto besser ist die Wärmedämmqualität des Bauteils.
Wärmeleitfähigkeit
Je kleiner die Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffes, desto besser ist das Wärmedämmvermögen. Sie wird bestimmt aus der Wärmemenge, die durch einen Meter Dicke eines Baustoffes hindurchgeht, wenn die Temperaturunterschiede zwischen den beiden gegenüberliegenden Seiten ein Grad C beträgt. Die I-Rechenwerte aller gebräuchlichen Baustoffe sind in der DIN 4108 zusammengefasst.



